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Der Spuk war
ebenso schnell verschwunden wie er begonnen hatte. Von einer Minute zur
anderen legte sich der Wind und statt Sturmfock und zweimal gerefftem
Großsegel konnte die NisRanders wieder Vollzeug tragen. Bis die See sich
wieder beruhigt hatte dauerte es noch eine Weile und so segelten wir auf
einer langen hohen Dünung dahin.
Der Tiijer, unser
Schiffsdiesel, schläft seit neun Tagen - Rekord für diese Reise. Der
Windgenerator erzeugt ausreichend Strom für Beleuchtung, Computer und
Musik. Die Solarzellen tragen in diesen Tagen nur wenig zur
Energieversorgung bei; es ist meistens bewölkt.
Als ich diesen
Text schrieb, verletzte sich Daniel an einer Konservendose die Hand. Ein
tiefer Schnitt am Handballen, vier Zentimeter lang. Wir überlegten, ob ich
die Wunde nähen sollte, entschieden uns aber für die konservative
Wundversorgung, sprich, wir klebten ein Pflaster drauf.
Die Wunde ist
jetzt gereinigt und desinfiziert. Wundsalbe ist aufgetragen und die Hand
ist verbunden. Daniel fällt als Segelkraft aus. Hatten wir uns bis zum
heutigen Tage noch nicht ganz entschieden, entschlossen wir jetzt
endgültig Galapagos anzulaufen um einen Arzt in der Nähe zu haben falls
die Heilung nicht wie erwartet verläuft.
Wir peilen
Galapagos auf 244°Grad. Immer noch hoch am Wind können wir höchstens
265°Grad anliegen. Noch 235 Meilen oder 435 Kilometer bis zur Insel San
Christobal.
Morgen überquert
die NisRanders den Äquator.
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